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Email-Bomben - es gibt sie doch noch

E-Mail-Bomben verursachen überfüllte Postfächer

Als wir auf der Suche nach einer Newsletter-Software waren und mal wieder den Markt sondierten, kam uns ein sehr interessantes Produkt zum Testen in die Finger. Als wir so die ersten Versuche starteten und die Menülandschaft erkundeten, fiel uns ein Punkt in einem Dropdownfeld auf…
Aber fangen wir von vorne an: früher (vor ca. 8 Jahren) gab es tolle Programme, bei denen man nur eine Emailadresse angeben musste und dann hat das Programm automatisch massenhaft Mails an das Opfer gesendet, so dass er/sie eigentlich seinen Account löschen konnte.

Heute funktioniert das nicht mit einer Person, sondern man kann eigentlich ganze Firmen lahmlegen, also eher deren Mailserver… Wie? Ganz einfach:

Man nehme dieses besagte Newslettertool, trage alle Emailadressen einer Firma ein und wähle dann in dem Feld, wo es drum geht, wie mit Antworten verfahren werden soll, den Menüpunkt “an alle Adressen aus dem Verteiler antworten” aus. Wow, bei Firmen mit 500-1.000 Adressen hat der Mailserver dann schon was zu tun.
Naja, einen guten Text braucht man dann schon, um alle zum Antworten zu bringen, aber meist reicht schon die Bitte an den User, dass dies ein Test ist und man einfach nur kurz antworten soll.


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