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Meet Magento 2.o

Ein Tag an der Frankfurter Börse, oder wie man einen Sitzplatz trotz vollen Zugs bekommt.

5:45h – die Augenlieder sind noch schwer, aber Falk und ich treffen uns am Stuttgarter Hbf und warten auf den IC nach Frankfurt

8:05h – Ankunft Frankfurt, weiter geht’s mit der U-Bahn

8:30h – Ankunft im Gebäude der Deutschen Börse, wo auch gleichzeitig die IHK ist. Dort findet heute “Meet Magento 2.0″ statt, warum wir beide eigentlich nach Frankfurt sind.

9:00h – zweites Frühstück in der Empfangshalle

9:15h – Eröffnungsrede der Veranstalter und die Keynote von Varien

10:00h-12:45h – Vorträge über O’Reilly Magento, Trusted Shops und Magento als Entwicklungsframework

Der Vormittag war dann doch recht schnell vergangen. Für Falk und mich waren Vorträge dabei, die sehr interessant waren

Nach einer Stärkung ging es dann noch mal in den großen Saal, um Community Chef OZ zu lauschen. Ein Lobgesang auf die Community und die Programmierer. Große Ausblicke gab es dann meiner Meinung nach nicht.

Am Nachmittag ging es dann in die Einzelnen Workshops.

14:00h – TYPOgento 1.0 (eine interessante Zusammenkunft von Magento und TYPO3, die auch für uns sicherlich interessant sein wird.

15:00h – Falk sah sich einen Vortrag zur Schnittstelle mit ebay an und ich schaute mir das Controlling-Tool von econda an.

16:00-17:00h – Magento Software as a service hörte sich Falk an und ich lauschte dem Vortrag Kundenorientierung als Erfolgskriterium im Onlinehandel.

17:00h-18:00h – Podiumsdiskussion

Ganz schön lange den Tag gestanden und leider hatte die Azubine vergessen Platzreservierungen vor zu nehmen. Aber da gibt es ja noch das Boardbistro, welches auch ohne Platzkarten genügend Sitzplätze anbot und uns schnell wieder nach Stuttgart brachte.

 

TYPO3 Conference 2009 in Frankfurt

FLOW3, TYPO3 5.0, TYPO3 4.4, ExtBase, Fluid – dies waren für mich die Top Themen auf der TYPO3 Conference 2009 (T3CON09), die dieses Jahr am 11. + 12. September mehr als 450 TYPO3 Enthusiasten aus aller Welt nach Frankfurt lockte.

Gleich nach der Keynote, die von TYPO3 Erfinder Kasper Skårhøj und TYPO3 5.0 Entwicklungsleiter Robert Lemke gehalten wurde, stellten Jens Hoffmann und Björn Brockmann das User Interface für die neue TYPO3 Version 5 vor. Die innovativen Wireframe Layouts sollen einen ersten Eindruck der neuen Benutzeroberfläche vermitteln und wurden von den Zuhörern begeistert mit „standing ovations“ gefeiert. Für die Umsetzung dieser Layouts wird freilich noch einige Zeit vergehen und dürfte die Entwickler durchaus fordern – Programmierer, die hierbei helfen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.

Im Anschluss berichtete Benjamin Mack in seinem Vortrag über die geplanten Neuerungen für TYPO3 4.4. So sollen vor allem Bugs behoben und die Performance, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert werden. Zudem sind Umbauten an dem Listenmodul, der Formulare und TCE Forms geplant und auch weitere Module für einen einfacheren Umstieg von Version 4 nach Version 5 sollen implementiert werden. Das vorläufige Veröffentlichungsdatum für diese Version ist der 28. Mai 2010. TYPO3 4.3 soll am 28. November 2009 erscheinen.

Auch Jochen Weiland hat mal wieder in dem großen Pool an TYPO3 Extensions gekramt und für seinen Vortrag  10 davon ausgesucht, die man vielleicht noch nicht kennt – aber kennen sollte. Im Folgenden waren das:

Die letzten Präsentationen für mich an diesem Tag waren die von Tommy Maintz, welcher Core Developer des objektorientierten JavaScript Frameworks „Ext JS“ ist und auch genau darüber vortrug. In der ersten Präsentation gab er eine Einführung in „Ext 3.0“ während sich der zweite Vortrag an Programmierer richtete, die schon tief in der Materie stecken. „Ext JS“ ist auch das auserwählte JavaScript Framework für das neue TYPO3 5.0.

Mit einem leckeren Buffet und dem ein oder anderen Bier fand der erste Tag beim „Social Event“ über den Dächern von Frankfurt (25. + 26. Stock im Holiday Inn) ein spätes Ende…

… und müde, teilweise verkaterte aber glückliche Gesichter am nächsten Morgen. Auch an Robert Lemke, der eine Präsentation über das „TYPO3 5.0 Content Model“ hielt, war die Party am Abend nicht spurlos vorübergegangen, was man seiner Stimme anhören konnte :-). Nichtsdestotrotz war vor allem die Art und Weise des Vortrags (mit Edding auf Flipchart malen, das ganze mit der Webcam des Macbooks aufnehmen um dieses per Beamer auf die Leinwand projizieren) mal wieder gelungen. Inhaltlich gab es leider mehr Theorie als Fakten, da er mit der Programmierung des neuen Content Models erst ein paar Tage vor der Präsentation begonnen hatte. Die vielversprechenden Ansätze lassen jedoch schon jetzt großes Erwarten.

Meine persönlichen Highlights der T3CON09 waren der Vortrag „Get into the FLOW with Extbase“ von Jochen Rau sowie „Fluid – Templating made easy“ von Sebastian Kurfürst.  Darin wurden das neue MVC-Framework „Extbase“ und die damit verbundene Template-Engine „Fluid“ vorgestellt.

Mit ihnen wurden entscheidende Techniken und Paradigmen von FLOW3 nach TYPO3 4.3 zurückportiert. Dies ermöglicht bereits schon jetzt das Entwickeln von weitgehend TYPO3 5.0 – konformen Extensions, die dann mit minimalem Aufwand in die zukünftige TYPO3 Version übertragen werden können. Zudem wurde ein neuer Kickstarter für Extbase angekündigt, der kurz nach dem Release von TYPO3 4.3 fertig gestellt werden soll.

Alles in allem gab es auf der TYPO3 Conference 2009 wieder sehr interessantes zu erleben. Neben den Präsentationen, die einen Einblick in die aktuelle Entwicklung und auch in die Zukunft von TYPO3 boten, macht natürlich der direkte Kontakt und Austausch mit anderen (TYPO3-) Entwicklern Spaß. Manchmal lässt sich auch das ein oder andere TYPO3-Problemchen ganz schnell zwischen zwei Vorträgen lösen.

Marketing Services 2009…

Wenn man den Auftritt der NETFORMIC auf der Marketing Services in Frankfurt mit einem Wort zusammenfassen möchte, wäre wohl “exotisch” die richtige Wahl. Wir waren die einzige Internet-Agentur weit und breit, was sehr erstaunlich war, da es doch im letzten Jahr einen eigens für die Bedürfnisse von Internet-Interessierten eingerichteten Online-Marketing-Plaza gab. Naja…zum Glück mögen die meisten Menschen exotische Dinge gern und zeigten reges Interesse am Thema Internet allgemein und Online-Marketing im Speziellen.

Obwohl nicht sonderlich viele Besucher in Frankfurt waren, konnten wir einige interessante Gespräche führen. Vielleicht hat auch die Tatsache, dass wir zu fünft auf einem vier Quadratmeter großen Messestand waren, der auch noch zur Häfte möbliert war, was zur Folge hatte, dass wir uns hauptsächlich im Gang aufhielten, seinen Teil zum Erfolg beigetragen – die Menschen kamen quasi gar nicht an uns vorbei…

So zumindest am Montagmorgen. Montagnachmittag war es dann andersrum – da kamen keine Menschen bei uns vorbei. Da in so einer Situation fünf Leute dann doch zu viel für einen Vier-Quadratmeter-Messestand waren, haben wir eine neue Strategie entwickelt, bei der unsere Exotenposition außerordentlich vorteilhaft war…

Ganz nach dem Motto “kommen die Kunden nicht zu uns, gehen wir zu den Kunden” machten sich zwei von uns auf den Weg und nahmen die anderen Aussteller gründlich unter die Lupe. Und da jeder Aussteller für uns auch ein potenzieller Kunde ist, waren wir bis zum Abend beschäftigt und danach ziemlich erledigt.

Nach einer Minipause im Hotel ging es dann auf die Abendveranstaltung der Messe mit sehr leckerem Essen, sehr alkoholischen Getränken und einer Band mit sehr komischem Namen – die King Kamehameha Club Band. Während des Essens hatten wir Gelegenheit, die Ereignisse des Tages noch einmal zusammenzufassen. Ein Auszug aus dieser Zusammenfassung wäre zum Beispiel das Aufbauen der Prospektständer für unsere Infoblätter am Montagmorgen: wenn man die Behälter der Infoblätter nämlich falsch herum am Ständer befestigt – was zwei unserer Herren gelungen ist – funktioniert das Ganze natürlich nicht mehr und das Wort Flugblatt bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung…

Am Dienstag ging es dann weiter, mit schmerzenden Füßen, weil wir am Vorabend natürlich auch das Tanzen nicht sein lassen konnten. Als ob es nicht genug wäre, den ganzen Tag zu stehen, nein am Abend muss man auch noch tanzen. Naja, wir waren tapfer und die Messebesucher auch. Am Dienstag war, im Vergleich zu Montag, richtig was los und zwar bis 18.oo Uhr. Danach gab’s “dine & walk” und eine Auszeichnung für den kreativsten Messestand. Wir sind ganz knapp dran vorbeigeschlittert *grins*, mussten aber letztendlich einem der zahlreich vertretenen Messebauer den Vortritt lassen. Die haben dann den Preis abgesahnt und uns zum Trost was von Ihrem Prosecco aus der Dose abgegeben. Unsere Herren – man höre und staune – haben es dann sogar noch in die nächste Bar geschafft, während Uli und ich unsere schmerzenden Beine auf dem Hotelbett ausstreckten.

Mittwoch morgen – the final countdown. Die Herren waren trotz Bar ziemlich fit. Und so meisterten wir auch noch den dritten Messetag mit Bravour. Es kamen noch einige wenige Besucher und wir hielten die Stellung bis uns um achtzehn Uhr der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Das ist kein Witz, man hat uns tatsächlich die Messe unter den Füßen abgebaut, wir konnten gerade so entrinnen. Am Ende waren wir alle ganz zufrieden mit dem Ergebnis und froh, wieder Richtung Stuttgart unterwegs zu sein…

Marketing-Services Teil II – Interesse an Online-Marketing?

NETFORMIC-Team auf der Marketing Services 2008 in Frankfurt

Als ich mit meinem Kollegen Ingo Pokora als Verstärkung auf der Marketing-Services ankam, hörten wir schon, dass nicht viel los sei. An unserem ersten Tag, dem Mittwoch, war es auch so. Sehr gute Gespräche, aber wenige.

Abends erkundeten wir dann etwas das Frankfurter Nachtleben. Uneingeschränkt empfehlen können wir wohl alle die Cocktails in der “Minibar”. Und wenn die zumacht, gibt’s dort noch Geheimtipps, wie man die Tour gut fortsetzen kann.

Am Donnerstag wurde es dann auf der Messe viel lebendiger. Alleine schon weil die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) mit einem ganzen Bus angereist war. Die erste Gruppe von Studentinnen fand das Thema Online-Marketing sehr interessant. Beim Hinweis auf unsere Job-Angebote waren sie allerdings skeptisch – denn sie suchten was in Stuttgart. Um so positiver überrascht waren sie dann als sie erfuhren, dass wir auch in Stuttgart sitzen… :-)

Aber auch der Zulauf von potentiellen Kunden wurde am Donnerstag erheblich größer. Sehr interessant war vor allem, dass die meisten zwar Bedarf an Online-Marketing hatten, es aber nicht wussten.

Die Kontaktaufnahme lief dann oft so ab:
Ich: “Hallo, haben Sie Interesse an Online-Marketing?”
Messe-Besucher: “Nein.”
Ich: “Haben Sie denn eine Website?”
Messe-Besucher: “Ja.”
Ich: “Und wie kriegen Sie Leute darauf?”

Da blieben dann fast alle stehen und etwa die Hälfte von ihnen liegt nun in Papierform auf meinem Schreibtisch. :-)

Marketing Services Frankfurt – Teil I – oder die Messe aus Sicht des Marketings!

Nachdem wir seit dem Entscheid von Stephan, nun doch auf die Marketing Services 2008 zu fahren, genau einen ganzen Arbeitstag und zwei Wochenendtage Zeit hatten, uns mental und vor allem standtechnisch auf die Marketing-Messe in Frankfurt vorzubereiten, hat sich mal wieder gezeigt, dass man in doch recht kurzer Zeit schon so einiges auf die Beine stellen kann, wie ich finde.

Entgegen Freitag mittag, als die Entscheidung fiel und wir noch garnichts hatten, saßen Stephan und ich am Dienstag um 5.30 Uhr mit zwei Laptops, zwei Bildschirmen, einem Desktoprechner, vier NETFORMIC-Bannern, einem Zeitschriftenständer, 6 Meter schwarzer Lack-Tischdecke, 1.200 Infosheets, 250 auf Inhalt wartende Leadbögen, gut 500 NETFORMIC-Kugelschreibern, einem NETFORMIC-Vertriebskoffer mit knapp 50 Plexiglasbausteinen, von denen immer noch keiner fehlt, weiteren vier kleinen Displays und einer Webcam im Auto gen Frankfut.

Ohne Stau, Verirrungen und sonstigen Zwischenfällen sind wir, wie geplant, am 8.00 Uhr in Frankfurt an der Messe angekommen. Die Marketing Services befand sich im dritten OG der neuen Messehalle in Frankfurt. Beeindruckendes Gebäude – vor allem die Treppen, da mussten nämlich die zwei Laptops, die beiden Bildschirme, ok, den Rest kennt ihr ja schon… auf jeden Fall musste da alles hoch und zwar möglichst zügig, da wir bis zum Beginn der Messe genau zwei Stunden Zeit hatten. Dann musste alles stehen.

Und es stand auch alles! Punkt zehn Uhr war alles vorbereitet. Der Stand war aufgebaut, die Rechner liefen und Stephan bereitete sich auf seinen ersten von insgesamt neun Vorträgen vor. Dachte er zumindest! Also, nicht was das Vorbereiten anbelangt, sondern die neun Vorträge. Um genau zu sein hielt er genau einen! Und das auch nur, weil sich die netten Herren von Nedstat, zum Teil aus Neugier zum Teil auch aufgrund seiner Überredungskünste, bereitwillig als Zuhörer zur Verfügung stellten. Wobei ich Stephan jetzt ganz doll in den Schutz nehmen muss. Die miserable Besucherfrequenz (Summe der Zuhörer=0) lag ganz und garnicht an den Referenten, die waren alle top. Was hingegen für das Konzept des Forums überhaupt nicht zutraf.

Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: In der Größe eines Bauwagens befand sich in zweiter Reihe, hinter den Ständen der Aussteller ein ca. 2 m breiter Schlauch. Am Ende des Schlauchs war ein großer Flatscreen in Höhe von Stephans Kopf plaziert – hier konnte man dann die Powerpoint-Folien sehen – sofern man durch Stephans Kopf hindurchschauen konnte… Unmittelbar davor standen fünf Stuhlreihen mit jeweils drei Stühlen. Mehr hätte sowohl in der Breite, wie auch in der Länge nicht gepasst. Es gab zwei kleine Durchgänge zu diesem, wie es der Organisator nannte, Forum, die allerdings eher vor einem Besuch abschreckten, als zu animieren…

Aber abgesehen davon verliefen die ersten beiden Messetage durchaus positiv. Das Mitteilungsbedürfnis von Stephan, welches er aufgrund der nicht stattfindenden Vorträge ja durchaus besaß, aber nicht loswerden konnte, setzte er mit maximaler Effizienz in Leads um. Obwohl laut Aussage von Stephan die ersten beiden Messetage recht ruhig verliefen waren die Anfragen mit sehr hoher Qualität…

Nach einem wirklich langen Tag und zahlreichen interessanten und angenehmen Gesprächen endete der erste Messetag mit einem get together um 18.00 Uhr. Wirklich gute Livemusik und ebenso gute Cocktails gab es – for free!

Danach – kurzer Abstecher ins Hotel – raus aus dem Anzug, kurz frischmachen und ab auf die Abendveranstaltung der Marketing-Services im xxl Living. Dort angekommen wartete leckeres Essen, ebenso leckere Getränke, nette Gesellschaft und eine Liveshow mit, ich weiß nicht wie vielen Drums. Ja, es wurde ordentlich auf die Pauke gehauen und jeder musste mitmachen… ob er wollte oder nicht!

Um ca. halb eins machten wir uns dann auf den Heimweg. Dennoch sind uns trotz des Feierabendbiers ganz deutlich die 10 Bunnys direkt vor der Partylocation aufgefallen, die sich ganz genüsslich auf dem kleinen Flecken Gras mitten in Frankfurt tummelten. Süß waren die… nein, wirklich. Es waren natürlich echte Hasen, so wie man sie aus dem Stadtgarten in Stuttgart kennt. Nur, dass der Stadtgarten in Frankfurt in dem sie umherhoppelten ungefähr so groß war, wie unser Hinterhof in der Hermannstraße.

Der zweite Messetag verlief ähnlich wie der erste. Keine Vorträge, angenehmes interessierte Publikum und… es kam Verstärkung. Henning und Ingo sind punkt drei Uhr am Stand eingetrudelt. Somit war der Messeaufenthalt für mich zuende. Mit zahlreichen Erfahrungen, Eindrücken und jeder Menge Input habe ich mich dann in den Zug zurück nach Stuttgart gesetzt. Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, wobei ich schon zugeben muss, dass der Vertrieb nicht meine Welt ist.


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