Meine drei Kollegen Stephan Sigloch, Timo Weltner, Henning Schürig und ich haben auch diese CeBIT zunächst wieder genutzt, um uns an zwei Tagen mit Kunden und Partnerunternehmen auszutauschen und aus so manchem – bis dato – virtuellen (z.B. über Twitter zustande gekommenen) einen realen Kontakt zu machen. So geschehen im offiziellen Teil der Messe vor 18:00 Uhr (z.B. Stephan mit unserem Kunden Herbert Bossinger auf dem Stand des Landes Baden-Württemberg, Bild links oben) oder danach beim Plausch über Green IT, die Arbeitswelt von heute und v.a. morgen sowie den DMMK (wie mit Hannah Fesseler, Silke Ruoff, Peter Wilke und Uli Winchenbach von der MFG Baden-Württemberg, Bild links unten).

Die CeBIT nutzten wir zudem natürlich auch um uns einen Überblick zu verschaffen, welche zu uns als Internet-Agentur passenden Neuerungen/Trends es bei Software in Verbindung mit dem Menschen gibt (Stephan berichtete bereits darüber, Stichwörter Enterprise 2.0, CMS-, CRM-, ERP-Systeme, Business Intelligence (BI) sowie SaaS-Konzepte). Hier gibt´s einen Komplettüberblick über sämtliche Neuheiten und Trends der CeBIT 2009.
Die Webciety-Area (eine Wortschöpfung bestehend aus Web und Society) in Halle 6 sollte einen passenden Rahmen schaffen, um mit den CeBIT-Besuchern den aktuellen Stand sowie die nächsten Entwicklungsstufen unserer vernetzten Gesellschaft zu diskutieren. Aussteller und Bühnenprogramm u.a. rund um die Themen Tourismus-, Gesundheit-, Wine- (?) und Politik 2.0, Enterprise 2.0 Summit: Future of Workspace, Micro-Blogging & Social Aggregation bis hin zu pre:publica: Webciety – Wandel der Gesellschaft (hier geht´s zum kompletten Programm auf der Webciety-Area). Dies ist mit diesem Format – wie ich finde – sehr gut gelungen. In mehreren moderierten Vortragsreihen täglich mit jeweils passend ausgewählten Gesprächspartnern wurde so kontrovers diskutiert, wie es mir auch bei dieser bahnbrechenden Veränderung unserer Gesellschaft angemessen erscheint. An einer sogenannten Twitterwall wurden sämtliche Twitter-Beiträge (Tweets) LIVE abgebildet. Zudem stellten Unternehmen aus und luden zum Gespräch ein, welche für entsprechend innovative Ideen, Software und/oder Dienstleistungen in diesen Bereichen stehen.

FAZIT: eine so geballte Zwei-Tages-Kommunikations- und Informationsflut ist wahrlich nicht einfach, verarbeitet zu werden (im schlimmsten Fall droht der Informationsoverkill, siehe Bild rechts oben). Das Schlusswort sollte sich aber aus meiner Sicht und in heutiger Zeit dem Thema „Selbstbewusstsein in Zusammenhang mit zukunftsweisenden heimischen Produkten“ widmen. In Höhe und Aussagekraft auffallend platziert und eindeutig formuliert, schmückte so machen Stand das Schild: „Made in Germany“. Zu erwähnen sei in diesem Zusammenhang stellvertretend die Firma Christmann, welche ressourceneffiziente IT-Lösungen anbietet, und deren Geschäftsführer daher vergangen Montag zu Eröffnung der CeBIT und als Belohnung nach Herrn Schwarzenegger gleich mal in den Tagesthemen interviewt wurde. Gratulation und Empfehlung: solange Leistung, Effizienz und Preis stimmen, eigentlich doch logisch und konsequent Kontakt aufzunehmen, oder?
Es gibt einfach auch viel Gutes aus Deutschland zu berichten, sprechen wir MEHR darüber…