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Webciety CeBIT 2009 – Internet is coming home

Viel wurde im Vorfeld geredet über das diesjährige Motto der Cebit 2009: Webciety – “Internet is coming home” so titelt das Plakt auf der Bühne des in Halle 6 angesiedelten kleinen aber feinen Areals auf der Cebit. Ungefähr 2 Stunden habe ich mich dort aufgehalten und auch einem Interview mit Clay Shirky gelauscht.

Inspiriert von “5 Myths of the Change of Organizations” durchforstete ich die diesjährige CeBIT dann an meinem Tag 1 bis abends 17:00 Uhr vor allem in den Software-Hallen zu Themen wie Enterprise 2.0, CMS-, CRM-, ERP-Systemen, BI (Business Intelligence) sowie SaaS-Konzepte und Preismodelle um dann den Rundgang am Webciety-Areal vorerst in einem XING-Gruppentreffen “Web 2.0 im Unternehmen” enden zu lassen.

Ab 18:15 Uhr ging es dann auf freundliche Einladung des Landes Baden-Württemberg zusammen mit den Kollegen (wir sind zu viert zwei Tage auf der Cebit) zum Empfang wo Günther Oettinger von Angela und Arnold schwärmte und Innovation statt Depression verkündete.

Am Messestand von Tobit gab es dann die wohl etablierteste Standparty mit der Show-DJ-Truppe Glamrock Brothers, wie letztes und vorletztes Jahr auch.

Der Ausklang des Abends fand dann zusammen mit der MFG am Italien-Stand statt, wo zusammen mit dem MFG-Messeteam noch für den DMMK in Berlin geworben wurde und ich einen der begehrten DMMK-Roller von Uli Winchenbach geschenkt bekam mit der Auflage auch zu fahren.

Video-Livestream zum Online-Value-Forum Stuttgart 2009

Direkt aus der IBM-Zentrale in Stuttgart in der Pascalstraße gibt es hier am 17.02.2009 zwischen 9:45 Uhr und 17:00 Uhr den Video-Livestream im Quicktime-Format zu den Vorträgen des Online-Value-Forum Stuttgart. Vorträge unter anderem von mir werden hier gestreamt werden. Viel Spaß beim zusehen.

Update: Die Videos sind nun auch als YouTube-Videos verfügbar.

Hinweis: Replay mit Wiederholung, für die, die es nicht live gesehen haben.

Die Veranstaltung wird organisiert von der mindlab GmbH aus Esslingen. Der Livestream wird von NETFORMIC aufgenommen und über unser Rechenzentrum ausgestrahlt.

Agenda:

09:45 – Stephan Sigloch, Geschäftsführer NETFORMIC GmbH
Multichannel-Online-Marketing -Google & Co. in der ersten Reihe

11:00 – Umberto Basso, H-Care
Online Self Services – Weniger Kosten pro Kontakt mit intelligenten Human Digital Assistants

13:00 – Hellmar Becker, Director Presales Mindlab Solutions
Behavioral Targeting – Kunden erkennen und binden

13:45 – Marco Hassler, Business Unit Manager namics ag
Über User Centered Design zur Formulierung von Testszenarien Hypothesen für zielgruppenspezifisches Testing als Basis für Ihren Website-Erfolg

14:30 – Peter Starting, Leiter Information Management Services Deutschland, IBM
Die IBM Information Agenda, wie Sie die Wertschöpfung aus Ihren Daten erhöhen können

16:00 – Michael Benz, Leiter Vertrieb Mittelstands- und Großkunden Oxid Esales AG
E-Commerce Intelligence und Mehrwertdienste On Demand

Weiterbildung und Vortrag bei der Infoveranstaltung der IHK (ECC Stuttgart)

Das unabhängige Informationszentrum für Electronic Commerce (ECC Stuttgart) im Mittelstand und für Kleinunternehmer hatte zur Infoveranstaltung geladen. Thema war, wo präsentiere ich meine Produkte auf dem Weg eines potentiellen Kunden vom “Point of Need” über den “Point of Decision”, um am „Point of Sale“ die Nase vorne zu haben.

Zu Beginn führte uns Herr Javier Salas von der Agentur iVeins GmbH in Waiblingen durch den Wandel vom klassischen Marketing hin zum Online-Marketing. Dabei nannte er uns die Eckpunkte einer guten Suchmaschinenoptimierung und erklärte wie Suchmaschinemarketing in der bezahlten Form funktioniert.

Anschließend trat Stephan Sigloch ans Rednerpult und präsentierte die geballte Wissenskraft des ganzheitlichen Online-Marketings. Da spitzten alle, die mit dem „Point of Sale“ liebäugeln, die Ohren. Soweit so gut, aber wie nun den Kunden am „Point of Decision“ abholen und damit einen Verkauf generieren? Dazu erklärte Stephan die Wechselwirkungen zwischen den verschiedensten Online-Marketing-Kanälen. Das reichte von der Suchmaschinenoptimierung für Google und damit automatisch für weitere Plattformen wie web.de, hin zu den vielen anderen Möglichkeiten bei Google gelistet zu werden. Dabei nannte er die Produktsuche, Adwords-Anzeigenschaltung, das Brachenbuch und nicht zu vergessen das Content-Netzwerk von Google mit genauer Ausrichtung auf die Zielgruppe. Weiter erwähnte er die Notwendigkeit in Produktsuchmaschinen präsent zu sein, denn es könnte ja sein die Produktsuchmaschine belegt bei Google eine bessere Anzeigenposition als man selbst. Dann möchte man ja auch bei dieser Produktsuchmaschine gelistet sein, um nicht am potentiellen Kundenstrom vorbei zu steuern. Dabei noch ganz nebenbei die vielen Web-2.0-Portale im Blick behalten, denn es könnte ja interessant sein, was die Kundschaft so von einem hält oder was denn gerade in oder out ist. Bei dieser Fülle an möglichen Orten des „Point of Decision“ im Internet könnte einem dann schon mal schwindlig werden.

Weiterbildung und Vortrag bei der Infoveranstaltung der IHK (ECC Stuttgart)

Nach einer kurzen Kaffeepause kam anschließend der Web-2.0-Fachkundige Dusan Minic von „anspruch. Agentur für Kommunikation und neue Medien“ in Schönaich zu Wort. Er ordnete Blogs zwischen dem „Point of Need“ und dem „Point of Decision“ ein, also Bedürfnisse wecken und auf dem Weg zur Entscheidung informieren. Dazu gab er noch Vorteile der Video-Anzeigenform und Anwendungsmöglichkeiten von Podcasts zum Besten. Fazit: Auf unterschiedlichen Kanälen partizipieren und dadurch vom Wettbewerb differenzieren.

So und dann war auch schon Schluss, wir mussten dringend weiter zu einem wichtigen Termin…

Filmschau 2008, Eröffnungsfilm, roter Teppich und unser Gewinner

Und nun nach der Verlosung 2.0 auch das Beweisfoto. Anbei Henning und unser Gewinner Jan bei der feierlichen Übergabe der beiden Tickets für den Eröffnungsfilm “Tandoori Love” der Filmschau Baden-Württemberg 2008.

Henning, Jan und Karten fuer den Eröffnungfilm Filmschau 2008

Die Eröffnungsansprachen – wie immer – kurz, amüsant und bündig, der Eröffnungsfilm mit köstlicher Thematik und das “davor und danach” wie immer vom Team des Filmbüro Baden-Württemberg hervorragend und mit viel Liebe organisiert. Vielen Dank – wie immer – für die Einladung und weiter so. Eventuell dann sogar mit den angedeuteten “erweiterten finanziellen Rahmenbedingungen”?

Vielleicht gibt’s ja schon ein Wiedersehen beim indischen Filmfestival 2009 “Bollywood & Beyond“. Bestimmt auch wieder mit Glücksfeen, Verlosung 2.0 und glücklichen GewinnerInnen …

Der DMMK – oder “Mit gutem Nachwuchs ist Großes möglich”

Letzten Samstag tummelten wir uns als Aussteller und Referenten, wie so einige andere Firmen auf dem DMMK Young Professionals, dem Deutschen Multimedia Kongress für junge Talente in Stuttgart an der Hochschule der Medien. Die Idee des Ganzen: den Studenten, Absolventen oder sonstigen Interessenten die Praxis der Medien-Branche näher zu bringen, würde ich als sehr gelungen bewerten. Nach den Vortrags-Blöcken und der begleitenden Fachausstellung fand zum krönenden Abschluss noch die Preisverleihung des DMMK Young Talent Awards statt, bei dem sich Studenten mit Beiträgen rund um das Thema Medien bewerben konnten.

DMMK Blog Tag-CloudWorum es noch ging kann man auf einen Blick der Tag-Cloud des DMMK-Blogs made by NETFORMIC sehen. “Nachwuchs, Recruiting, Ausbildung”

Eine nette Idee der Veranstalter war der Live-Chat, der über den Blog stattfand und in dem Interessenten über die Themen “Karriere oder Beruf” diskutierten. Resultat: Karriere ist böse, Beruf ist gut! Also kurz gesagt: wer in der Medienbranche arbeitet, sollte seinen Beruf eher als Berufung sehen. Wer alles dazu nachlesen möchte: http://blog.dmmk.de/

Hautnahe Einblicke, wie so ein Arbeitstag in der Medienbranche aussieht, gab es vor allem auch durch die Vorträge einzelner Agenturen (wie z.B. von uns), die ihre Arbeitsmodelle frei nach dem Motto “Arbeite wo du willst” vorstellten. Die Vorteile, wenn man sich für den Einstieg in die Welt der Medien entscheidet? Viele Herausforderungen, spannende Projekte, flache Hierarchien, Freiräume und auch eine Menge Spaß. Die Nachteile? Viel Verantwortung (wobei das ja eigentlich ein positives Argument ist), kein nine-to-five-Job und natürlich auch mal Hektik und Stress. Aber ganz ehrlich… ist das nicht normal, wenn man mal wirklich arbeitet?

Beeindruckend waren die Einreichungen für den DMMK Young Talent Award. Am Besten ist es, wenn man sich hier ein eigenes Bild davon macht!

  1. Preis: Thorsten Konrad
    Fachhochschule Salzburg und Hochschule für Künste Bremen
    http://www.takethisdance.com
  2. Preis: Michel Gotta
    Hochschule Darmstadt
    http://michelgotta.de/dmmk/colibrii_dmmk.pdf
  3. Preis: Lucie Boucek
    Filmakademie Baden-Württemberg
    http://www.moodya.de
  4. Preis: Johannes Kümmel
    Filmakademie Baden-Württemberg
    http://www.joh-kuemmel.com

Weitere Preisträger unter: http://www.dmmk.de/2455.html

Hier noch ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

DMMK-Stand NETFORMIC

Kleine Bestechungsversuche mit Schokolade vor Stephan Siglochs Vortrag (wir brauchen ja schließlich neue Leute)

DMMK - kleine Bestechungsversuche


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