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Zwei neue “Certified TYPO3 Integrator” bei NETFORMIC

Zürich, 14.1.2010: Und wieder wurden zwei NETFORMIC-Mitarbeiter erfolgreich zum TYPO3-Certified-Integrator ernannt. Erst letzten Monat kam die Bestätigung des erfolgreichen Zertifikates für Michael Schifferer. Und seit dem 14.1.2010 bin nun auch ich im Kreis der Certified TYPO3 Integrator.

Doch was bedeutet dieses Zertifikat eigentlich, wo kann man es ablegen und was kann man dabei lernen?

Zunächst einmal ist zu sagen, dass man dieses Zertifikat sicherlich nicht einfach bestehen kann, wenn man schon einmal eine Website mit TYPO3 umgesetzt hat. Es geht hierbei zwar nicht darum, dass man über tiefe Programmierkenntnisse verfügt, die benötigt werden, um eigene Extensions für TYPO3 zu entwickeln. Dies ist zwar im Alltag einer Internet-Agentur notwendig, wird aber in diesem Zertifikat nicht abgeprüft (dieses Zertifikat wird noch von der TYPO3-Association entwickelt und kann zur Zeit noch nicht abgelegt werden).

Statt dessen geht es hier darum, sich blind im TYPO3-System auszukennen: Wie setze ich ein TYPO3 auf; welche Probleme können dabei auftreten und wie löse ich sie; wie installiert man Extensions und wie kann man sie updaten; wie funktioniert das Sprachhandling; wie kann man das TYPO3-CMS so konfigurieren, dass es allen Kundenwünschen entspricht -> Backendkonfiguration, Benutzerrechte…

Das CMS TYPO3 ist wirklich sehr umfangreich und die Prüfung geht auch stark ins Detail. Ein großer Schwerpunkt liegt hierbei natürlich auf  TypoScript – der extra für TYPO3 entwickelten Konfigurationssprache zur Entwicklung von Websites. Wer sich deshalb nicht gut auf diese Prüfung vorbereitet, wird lediglich mit rauchendem Kopf aus dieser hervorgehen. Darum kann ich Jedem nur raten, sich gut mit TYPO3 auseinander zu setzen, wenn diese Prüfung bevor stehen sollte.

Sehr hilfreich haben sich für mich folgende Dinge herausgestellt:

  1. Englischkenntnisse, da die Prüfung komplett auf Englisch ist.
  2. Das Buch von Patrick Lobacher “Certified TYPO3 Integrator” sollte mehrfach durchgearbeitet werden. Die Prüfungsfragen sind großteils daran angelehnt – das Buch ist im Gegensatz zur Prüfung jedoch auf Deutsch.
  3. Man sollte sich das TYPO3-Backend mehrere Tage lang mit englischer Backend-Sprache anschauen, da sich die Namen von Funktionen oder Modulen teils signifikant unterscheiden – und die Namen muss man für die Prüfung kennen.
  4. Wenn man bereits mehrere Projekte mit TYPO3 umgesetzt hat, ist man bereits auf viele Stolpersteine gestoßen, die auch in der Prüfung zu bewältigen sind. Also sollte man sich lieber als Grünschnabel erst noch eine Weile Zeit lassen, bevor man hier teilnimmt. Fünf aufgesetzte TYPO3s würde ich hier als unterstes Minimum empfehlen – wobei die Größe der Projekte auch stark entscheidend sein kann.

Und falls man sich dieser Prüfung gewachsen fühlt, kann man stets unter certification.TYPO3.org die aktuellen Prüfungstermine nachschlagen. Dann kann man bald auch auf dieser Liste erscheinen. Zertifizierungsorte in Deutschland sind beispielsweise München, Köln, Hamburg, Hannover und Stuttgart.

Die Prüfung an sich wird von einem Mitglied der TYPO3-Association geleitet (bei mir war es beispielsweise Patrick Lobacher – der Autor des gleichnamigen Buches – persönlich). Nach einer Überprüfung der Identität (Personalausweise erforderlich) und Bezahlung des Prüfungsgeldes sowie einer MBA-Unterzeichnung (Prüfungsfragen dürfen nicht publiziert oder weitergegeben werden), konnte es auch schon losgehen. Die Prüfung dauert 1,5 Stunden und umfasst eine daran angepasste Anzahl an Prüfungsfragen, die aus einem Pool an Fragen geschöpft wird. Für jede Frage hat man etwas mehr als eine Minute Zeit. Je nach Vorbereitung kommt man mit dieser Zeit gut zurecht oder gerät ins Schwitzen.

Dann nach ca. 1-2 Monaten kommen die Prüfungsergebnisse aus Zürich – dem Sitz der TYPO3-Association – auf postalischem Weg. Bei Bestehen mit einem schönen Zertifikat.

Certificate Markus Brunner Certified TYPO3 Integrator

Certificate Markus Brunner Certified TYPO3 Integrator

Neues Jahr – neuer Raum!

Fast drei Wochen ist es jetzt her, dass man sich mit breitem Silvester-Strahle-Grinsen gegenseitig „Einen guten Start ins neue Jahr“ gewünscht hat.
Inzwischen kann jeder abschätzen, ob sein Start in 2010 tatsächlich „gut“, im Sinne von verhältnismäßig entspannt, ohne üblichen Freizeit- und Jobstress verlief oder ob ihm gleich nach wenigen Tagen wiedermal die Decke auf den Kopf gefallen ist.

Ich hoffe, dass sich bei unseren Bloglesern der Jahresanfang eher nach Variante 1 gestaltet hat und alle dem frischgebackenen neuen Jahr positiv entgegen sehen.
Beim Ikea-Einkauf vergangene Woche ist uns auch nur fast die Decke auf den Kopf gefallen, als wir uns ins Chaos des Knut-Schlussverkaufs stürzten. Aber es hat sich gelohnt: Pünktlich zum neuen Jahr(-zehnt!) wurde der neue Aufenthaltsraum einem Umstyling unterzogen. Die Regalwand steht schon und innerhalb der nächsten Tage kommen dann noch ein paar hübsche Accessiore hinzu. Es soll ja schließlich einladend und gemütlich werden. Dann steht den Mittagspausen in schönem Ambiente nichts mehr im Weg!
Freue mich schon drauf und wünsche allen für den Rest des noch langen Jahres alles Gute!

Der neue Aufenthaltsraum