Blog Blog-Header-Bild Archiv für August 2009

Das Impressum “von Heute” mit Google Maps

Was darf auf keiner Seite fehlen? Richtig! Es ist das Impressum. Doch statt einer trockenen Auflistung der Anschrift, Kontaktdaten und rechtlichen Hinweise, kann man hier viel mehr tun. Eine Anfahrtsbeschreibung im Impressum (alternativ unter Kontakt oder Anfahrt) wird meist als Grafik umgesetzt oder gar ganz vergessen. Doch was würden Sie erwarten oder für sinnvoll erachten?

Ich an meiner Stelle wollte den Komfort nicht mehr missen, dass auf der Impressum-Seite eine dynamische Straßenkarte von Google Maps angezeigt werden kann, die den Standort des Unternehmens angibt. Google Maps kennt fast jeder Kunde und findet sich hier schnell zurecht.

Standortanzeige in einer Google Map

Um den Kunden noch mehr zu unterstützen, kann man dem Kunden auch noch gleich eine Anfahrtsberechnung zur Verfügung stellen. Der Kunde gibt seine Adresse ein und bekommt, ohne von der Seite weggeleitet zu werden, eine Anfahrtbeschreibung zu Gesicht, die ihn zum Unternehmen leitet. Dadurch ist sicher gestellt, dass der Kunde sich nicht von anderen Angeboten ablenken lässt, wenn er herauszufinden versucht, wie er am besten zu Ihnen gelangt.

Anfahrtsbeschreibung mit der Google Maps API

Jetzt ist lediglich die Frage, was Sie davon halten. An sich sollte diese Technologie eher schon als Standard statt als Zukunftsmusik angesehen werden. Alle Kunden werden es Ihnen danken.

Die oben genannten Funktionen sind sicherlich optimal für ein Impressum; die Google Maps API bietet aber noch viel mehr. Schauen sie doch einmal die Demo-Gallerie von Google Maps an. Hiermit lassen sich nicht nur Standortanzeigen und Routenberechnungen, sondern auch vielfältige andere Themengebiete wie Tourenbeschreibungen umsetzen. Zeigen Sie dem Kunden zum Beispiel eine interessante Strecke in Ihrer Stadt, auf deren Weg er bei Ihnen vorbei kommen kann. Machen Sie es dem Kunden schmackhaft und einfach Sie zu besuchen.

Bei der Umsetzung helfen wir Ihnen natürlich gerne!

Formula Student Team Uni Stuttgart sponsored by NETFORMIC

Das Team der Universität Stuttgart gewinnt die Formula Student 2009

Als Sponsor haben wir allen Grund zu feiern! Denn Suttgart hat in Hockenheim den ersten Platz belegt.

Der eigentliche Grund für diesen Beitrag ist nicht nur, dass wir das Siegerteam gesponsort haben sondern, dass wir auch live dabei sein konnten. Für die, denen die Formula Student noch nicht geläufig sein sollte gibt es zuerst ein paar Hintergrundinformationen:

In der Formula Student treten seit 1998 Studenten Teams von Universitäten aus der ganzen Welt mit selbstgebauten Fahrzeugen gegeneinander an. Mit der Formel 1 hat dies nur soviel gemein, dass es ein ziemlich strenges Reglement gibt, wie groß, schwer und PS-stark die Fahrzeuge sein dürfen. Das klassische jeder gegen jeden Rennen fehlt.

Die verschiedenen Disziplinen werden in statische – wie Design und Kosten – oder dynamische – wie Beschleunigung oder Ausdauerfahren – unterschieden. Insgesamt gibt es acht Disziplinen. Als die Königsklasse wird dabei das Ausdauerfahren gesehen. Hier müssen die Fahrzeuge 22 km Distanz auf einem rennstreckenartigen Parcours bewältigen. Die einzelnen Disziplinen wurden vom 6. bis zum 9. August in Hockenheim ausgetragen. Der Höhepunkt war dabei der Sonntag mit dem bereits erwähnten Ausdauerfahren.

Wen haben wir eigentlich gesponsort?

Das ist die Frage, die sich manch ein Sponsor stellt. Um diese Frage ein für alle mal zu beantworten, sind wir Vorort in der Boxengasse zu unserem Team vorgedrungen und haben uns die Leute mal angesehen.

Die Boxengasse war für sich schon sehr beeindruckend. Annähernd 100 Teams, die mehr oder weniger konzentriert an Ihren Fahrzeugen werkeln umgeben, von dem was man auf einer echten Rennstrecke so erwartet: Kamerateams, Zuschauer, Sponsoren, Boxenluder, Mechaniker, und vieles mehr.

Doch zurück zum Team der Universität Stuttgart. Wen haben wir eigentlich gesponsort?

Natürliche diesen sympathischen jungen Herrn, der hier so elegant in seinem Rennwagen sitzt. Er darf das, er ist der Fahrer der Uni Stuttgart. Wer im ersten Moment denkt, dass das Fahrzeug verdammt klein wirkt, dem sei gleich gesagt: Es ist verdammt klein. Hat aber trotzdem 4 Zylinder, die einer Honda CBR entwendet wurden, 650ccm Hubraum und ca. 90 PS – je nach Prüfstand, wie mir der Herr ,im nächsten Bild mit Sonnenbrille ganz rechts,  erklärt hat.

Alle diese Herren haben wir auch noch gesponsort und dazu noch ca. 25 weitere beteiligte. Wer jetzt den Eindruck hat, dass hier hauptsächlich junge Männer am Werk sind, der hat recht.

Doch auch hier stand unser Team der echten Formel 1 in wenig nach, wie das nächste Bild zeigt.

Das Ausdauerfahren – der Höhepunkt

Wie bereits gesagt war der eigentliche Höhepunkt der Formula Student das Ausdauerrennen über eine Distanz von 22km. Diese Distanz wurde von den verschiedenen Teams in unterschiedliche Art und Weise zurückgelegt. Nur wenige Teams traf es so hart wie die TU Budapest, die leider mit einer kompletten Havarie vom Platz getragen werden mußten (der Fahrer blieb körperlich unverletzt).

Ansonsten ging es doch sehr gesittet zu – dafür umso lauter. Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie sich die Formula Student anhört, der sollte sich an einem Samstag Vormittag in eine Laubensiedlung begeben, wenn gerade jeder Laubenbesitzer seinen neuen Rasenmäher ausfährt. Für die, denen das noch nicht reicht, Hier eine kleine Impression – wohlgemerkt mit dem Photo gefilmt, aber in Volllautstärke ein guter akustischer Eindruck

Zum Film

Design der Formel 1

Es war nicht immer das Design der Formel 1, aber alle Rennwagen machten einen überaus professionellen Eindruck. Im Gespräch mit einem Studenten der Universität Dresden habe ich erfahren, dass die Höhe der Sponsorengelder und das professionelle Design meist eng korelliert waren. Die Uni Dresden sei dabei eine lobenswerte Ausnahme – maßgeblich am Bau beteiligt waren Industriedesigner.

Hier noch einige Impressionen, was daraus entstehen kann, wenn Studenten sich an Rennwagen heranmachen.

Wozu Zeit und Geld mit Karosserie verschwenden, wenn ein bisschen gelber Lack einen wirklich spannenden Strandbuggy Look zaubert.

Was wir auf diesem Bild sehen ist der Rennwagen der Uni Kiel. Erstaunlich war hier die Ähnlichkeit der Wagenwanne mit einem stromlinienförmigen Schiffsrumpf – die Kieler Förde läßt grüßen.

Karlsruhe in gelb mit einer Nase, die einem Rennwagen aus den 60ern alle Ehre machen würde.

Als Kontrast dazu wartet Osnabrück mit einer keilförmigen Nase auf. Hier ist das hochprofessionelle Heck mit aerodynamischem Rückenschild hinter dem Fahrer.

Heck – eine Partie, welche die TU Darmstadt einfach ganz weggelassen hat. Vorne Formel 1 – hinten nichts…

Zum Schluss noch mein persönlicher Favorit – die TU Graz mit ihrem echten “Red Bull Boliden”. Ein wahres Glanzstück.

Jedes Team hat bei dieser Veranstaltung sein letztes gegeben und allen mit denen ich gesprochen habe war es anzumerken, dass sie stolz auf ihre Leistung sind – zu recht.


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