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Wenn Unternehmer in Ulm tagen…

…dann macht der Mittelstand dem Münster für einen Tag im Jahr den Rang streitig. Und dazu kam es am 12.3.2009 genau zum 10. Mal. Grund hierfür: der 10. UnternehmerTAG des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Ein bunter Strauß voll Mittelstand aus den verschiedensten Produkt-und Dienstleistungsbereichen hatten “Innovationen für Ihr Business” zu bieten, vorzustellen und zu diskutieren. Neuerungen oder Erneuerungen besonders im Hinblick auf wirtschaftliche Umsetzungen. Und dazu hatten immerhin rund 120 Unternehmen aus der gesamten Wirtschaftsregion angefangen vom Bodensee, bis hin zur schwäbischen Alb etwas zu sagen. Nicht nur innerhalb der 40 Fachvorträge in den vier Foren vor Ort. Auch an den einzelnen Ständen wurde viel diskutiert, Interessantes debattiert, Networking betrieben und natürlich gesucht und auch gefunden.

Wir, die NETFORMIC GmbH waren absolute Neulinge beim Unternehmertag in Ulm - haben uns dort aber sichtlich wohlgefühlt. Denn zum einen liegt Ulm ja quasi bei Stuttgart und zum anderen erfüllen wir als mittelständisches Unternehmen mit einer ganzen Reihe mittelständischer Kunden, alle Anforderungen, die an die Zielgruppe dieser Veranstaltung gestellt wurden. Somit also ganz klar: Wir wollen hin! Und auch im nachhinein betrachtet lässt sich ganz klar sagen: Es hat sich gelohnt!

Angereist sind wir mit einem guten Gefühl und jeder Menge Neugier. Abgereist sind wir nach einem erfolgreichen 12-Stunden-Messe-Marathon mit etwas schmerzenden Beinen (zumindest meine taten das – aber was tut frau nicht alles um hübsch auszusehen), jeder Menge angenehmer Gespräche und Kontakte, interessanter Eindrücke und einem angenehm vollen Magen. Denn, dickes Lob an die Veranstalter und den Caterer des UnternehmerTAGs: Das Essen war wirklich sensationell!

Eines jedoch ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben. Und das waren mit die ersten Worte, die offiziell noch vor denen des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Günther Oettinger am UnternehmerTAG gesprochen wurden. Hier kamen sie von Karlheinz Raguse, dem Organisator des UnternehmerTAGs, ursprünglich stammen sie aber aus einem alten chinesischen Sprichwort. Wie auch immer, ich finde, vor allem im Hinblick auf die momentane wirtschaftliche Lage, sind diese Worte sehr treffend gewählt und geben dem ein oder anderen den nötigen Mut, den es in solchen Situationen manchmal bedarf:

“Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.”

Videos vom Online-Value-Forum Stuttgart 2009

Die Video-Mitschnitte der Vorträge vom Online-Value-Forum Stuttgart 2009 sind nun auch bei YouTube verfügbar. Es gibt eine Playlist mit allen Videos, aber auch die einzelnen Vorträge als Einzelvideo. Leider mussten wir aufgrund der 10-Minuten-Begrenzung von YouTube die Videos stückeln.

Hier die Übersicht mit Direktlinks zu den einzelnen Videos:

Stephan Sigloch (Geschäftsführer NETFORMIC GmbH):
Multichannel Online-Marketing – Bei Google & Co. in der ersten Reihe:

Umberto Basso (H-Care):
Online Self Services – Weniger Kosten pro Kontakt mit intelligenten Human Digital Assistants:

Hellmar Becker (Director Presales Mindlab Solutions):
Behavioral Targeting – Kunden erkennen und binden:

Marco Hassler (Business Unit Manager namics ag):
Über User Centered Design zur Formulierung von Testszenarien, Hypothesen für zielgruppenspezifisches Testing als Basis für Ihren Website-Erfolg:

Peter Starting (Leiter Information Management Services Deutschland, IBM):
Die IBM Information Agenda, wie Sie die Wertschöpfung aus Ihren Daten erhöhen können:

Michael Benz (Leiter Vertrieb Mittelstands- und Großkunden Oxid Esales AG):
E-Commerce Intelligence und Mehrwertdienste On Demand:

Wir hatten zuvor hier im Blog ja den Livestream, der im Nachhinein nun als Replay läuft.

CeBIT 2009 – Menschen, Trends und “Made in Germany”

Meine drei Kollegen Stephan Sigloch, Timo Weltner, Henning Schürig und ich haben auch diese CeBIT zunächst wieder  genutzt, um uns an zwei Tagen mit Kunden und Partnerunternehmen auszutauschen und aus so manchem – bis dato – virtuellen (z.B. über Twitter zustande gekommenen) einen realen Kontakt zu machen. So geschehen im offiziellen Teil der Messe vor 18:00 Uhr (z.B. Stephan mit unserem Kunden Herbert Bossinger auf dem Stand des Landes Baden-Württemberg, Bild links oben) oder danach beim Plausch über Green IT, die Arbeitswelt von heute und v.a. morgen sowie den DMMK (wie mit Hannah Fesseler, Silke Ruoff, Peter Wilke und Uli Winchenbach von der MFG Baden-Württemberg, Bild links unten).

Austausch mit einem Kunden am BaWü-CeBIT-Stand Green IT powered vom Party-Sponsor Letztes Glas am Italien-CeBIT-Stand mit der MFG Arbeitswelt09 wird noch smarter, simpler, greener

Die CeBIT nutzten wir zudem natürlich auch um uns einen Überblick zu verschaffen, welche zu uns als Internet-Agentur passenden Neuerungen/Trends es bei Software in Verbindung mit dem Menschen gibt (Stephan berichtete bereits darüber, Stichwörter Enterprise 2.0, CMS-, CRM-, ERP-Systeme, Business Intelligence (BI) sowie SaaS-Konzepte). Hier gibt´s einen Komplettüberblick über sämtliche Neuheiten und Trends der CeBIT 2009.

Die Webciety-Area (eine Wortschöpfung bestehend aus Web und Society) in Halle 6 sollte einen passenden Rahmen schaffen, um mit den CeBIT-Besuchern den aktuellen Stand sowie die nächsten Entwicklungsstufen unserer vernetzten Gesellschaft zu diskutieren. Aussteller und Bühnenprogramm u.a. rund um die Themen Tourismus-, Gesundheit-, Wine- (?) und Politik 2.0, Enterprise 2.0 Summit: Future of Workspace, Micro-Blogging & Social Aggregation bis hin zu pre:publica: Webciety – Wandel der Gesellschaft (hier geht´s zum kompletten Programm auf der Webciety-Area). Dies ist mit diesem Format – wie ich finde – sehr gut gelungen. In mehreren moderierten Vortragsreihen täglich mit jeweils passend ausgewählten Gesprächspartnern wurde so kontrovers diskutiert, wie es mir auch bei dieser bahnbrechenden Veränderung  unserer Gesellschaft angemessen erscheint. An einer sogenannten Twitterwall wurden sämtliche Twitter-Beiträge (Tweets) LIVE abgebildet. Zudem stellten Unternehmen aus und luden zum Gespräch ein, welche für entsprechend innovative Ideen, Software und/oder Dienstleistungen in diesen Bereichen stehen.

Webciety09 = Informationsoverkill beherrschen CeBIT-Standparty-Opfer am Tropf... Made in Germany = Selbstbewusstsein = CeBIT09 Ressourceneffizient = TEO-X = Christmann

FAZIT: eine so geballte Zwei-Tages-Kommunikations- und Informationsflut ist wahrlich nicht einfach, verarbeitet zu werden (im schlimmsten Fall droht der Informationsoverkill, siehe Bild rechts oben). Das Schlusswort sollte sich aber aus meiner Sicht und in heutiger Zeit dem Thema „Selbstbewusstsein in Zusammenhang mit zukunftsweisenden heimischen Produkten“ widmen. In Höhe und Aussagekraft auffallend platziert und eindeutig formuliert, schmückte so machen Stand das Schild: „Made in Germany“. Zu erwähnen sei in diesem Zusammenhang stellvertretend die Firma Christmann, welche ressourceneffiziente IT-Lösungen anbietet, und deren Geschäftsführer daher vergangen Montag zu Eröffnung der CeBIT und als Belohnung nach Herrn Schwarzenegger gleich mal in den Tagesthemen interviewt wurde. Gratulation und Empfehlung: solange Leistung, Effizienz und Preis stimmen, eigentlich doch logisch und konsequent Kontakt aufzunehmen, oder?

Es gibt einfach auch viel Gutes aus Deutschland zu berichten, sprechen wir MEHR darüber…

Webciety CeBIT 2009 – Internet is coming home

Viel wurde im Vorfeld geredet über das diesjährige Motto der Cebit 2009: Webciety – “Internet is coming home” so titelt das Plakt auf der Bühne des in Halle 6 angesiedelten kleinen aber feinen Areals auf der Cebit. Ungefähr 2 Stunden habe ich mich dort aufgehalten und auch einem Interview mit Clay Shirky gelauscht.

Inspiriert von “5 Myths of the Change of Organizations” durchforstete ich die diesjährige CeBIT dann an meinem Tag 1 bis abends 17:00 Uhr vor allem in den Software-Hallen zu Themen wie Enterprise 2.0, CMS-, CRM-, ERP-Systemen, BI (Business Intelligence) sowie SaaS-Konzepte und Preismodelle um dann den Rundgang am Webciety-Areal vorerst in einem XING-Gruppentreffen “Web 2.0 im Unternehmen” enden zu lassen.

Ab 18:15 Uhr ging es dann auf freundliche Einladung des Landes Baden-Württemberg zusammen mit den Kollegen (wir sind zu viert zwei Tage auf der Cebit) zum Empfang wo Günther Oettinger von Angela und Arnold schwärmte und Innovation statt Depression verkündete.

Am Messestand von Tobit gab es dann die wohl etablierteste Standparty mit der Show-DJ-Truppe Glamrock Brothers, wie letztes und vorletztes Jahr auch.

Der Ausklang des Abends fand dann zusammen mit der MFG am Italien-Stand statt, wo zusammen mit dem MFG-Messeteam noch für den DMMK in Berlin geworben wurde und ich einen der begehrten DMMK-Roller von Uli Winchenbach geschenkt bekam mit der Auflage auch zu fahren.

target=”_blank” oder: Wer macht das Fenster auf?

Hier schreiben ja bekanntlich ganz unterschiedliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von NETFORMIC Beiträge in den Blog. Immer wieder setzen wir dabei auch Links – wie es sich gehört.

Die einen sind dabei der festen Überzeugung, dass so ein externer Link selbstverständlich in einem neuen Fenster aufgehen muss, denn sonst “ist mein User weg” (O-Ton). Daher sei es aus Marketing-Gründen wichtig, die externen Links automatisch in neuen Tabs öffnen zu lassen.

Die anderen – oder bin das nur ich? – sind der Meinung, dass der User selbst darüber entscheiden können muss, ob ein Link in einem neuen Tab oder Fenster aufgeht. Will ich das, halte ich beim Klicken auf einen Link die Strg-Taste gedrückt.

Wenn ich aber einen Link ganz normal anklicke, will ich eigentlich auch, dass er sich ganz normal öffnet und nicht der Betreiber der Webseite mir vorschreibt, ob ich seinen Link in einem neuen oder in meinem alten Tab/Fenster ansehe. Gerade auch aus der Marketing-Perspektive ist es nämlich nicht gut, wenn ich meinen User ärgere.

Auch Peter Kröner hat dazu mal einen wie ich finde sehr guten Blog-Eintrag mit dem Titel “Warum target=”_blank” nervt und verboten gehört” geschrieben. Dort verweist er unter anderem darauf, dass target=”_blank” schon 1999 unter die Top 10 der Webdesign-Fehler gewählt wurde.

Was meint denn die werte Leserschaft dazu? Bisher linkt hier jeder wie er oder sie will. Die Mehrheit eher mit target=”_blank”, also erzwungenen neuen Fenstern, wie mir scheint. Oder ist es den meisten hier einfach egal?